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1961 bis 1971

Der KSV wurde im Hessischen Schachverband bekannt und beliebt durch die Ausrichtung des Kongresses 1956, aber auch durch die Erfolge seiner Mitglieder. Man spielte zeitweilig mit drei und vier aktiven Mannschaften. Die erste Mannschaft konnte zweimal in die Landesklasse West, damals die zweithöchste deutsche Liga, aufsteigen. Aber sie mußte jeweils nach einjährigem Gastspiel wieder absteigen. Zu Spitzenspieler Hans Karl Wegener gesellten sich die Vereinsmeisier Walter Wittig, Hans Schäfer, Gerd Schowalter, Karl Becker und Gustav Müller sowie die Stadtmeister Rolf Kohlei, Paul Brückner, Richard Röger, Willy Haas,  Hans Wilhelm Thielen, Herben Reichel und andere, die in Mannschaft und Einzelturnieren für die Ehre des KSV sorgten.

Sehr beliebt wurden die Blitzturniere in jener Zeit. Regelmäßig gab es nun die offene Stadtblitzmeisterschaft neben Vereins- und Stadtmeisterschaft. Festliche Veranstaltungen und Schachreisen gehörten zum Jahresprogramm der Schachfreunde.

In der Vereinsführung folgte Hans Wilhelm Thielen auf den hochverdienten Curt Hillesheim. der Ehrenvorsitzender wurde. Im Jahre 1965 wurde Walter Caelius zum l. Vorsitzenden gewählt. Er verstarb aber schon ein Jahr später,  1966. Ihm folgte erneut Hans Wilhelm Thielen als Vereinsvorsitzender bis 1969. Dann wurde Richard Röger gewählt, der nach verdienstvoller Vorstandsarbeit, vornehmlich in der Turnierleitung, Vereinsvorsitzender von 1969-1972 war. Alle diese Männer erwarben sich Verdienste um den KSV durch ihren Einsatz. Kamen sie auch nicht ganz heran an die hervorragenden Leistungen des unvergessenen Curt Hillesheim (1897-1967), so haben ihnen die Schachfreunde doch eine Menge zu verdanken.

Die Mitgliederzahlen bewegten sich in diesen Jahren zwischen 30 und 60. Das Vereinslokal mußte wiederholt gewechselt werden. So spielte man im "Hotel Feßner", dann in der Gaststätte der "Liedertafel", dann beim "Liederkranz", dann in der "Klause" und schließlich im "Volkschorheim". Leider wanderten zu dieserZeit zahlreiche gute Spieler ab, teils wegen beruflicher Veränderung, teils wegen persönlicher Verärgerung: Hans Karl Wegener, Otto Napp, Rolf Kohlei, Manfred Wenghöfer, Ernst Albrecht...

Ein gewisser Tiefpunkt wurde im Jahre 1967 erreicht, als nach vielen Jahren erstmals nur eine Mannschaft des KSV für die Verbandsspiele gemeldet werden konnte. Auch die Vereinsmeisterschaft fand nach vielen Jahren nur in einer Gruppe statt, da nur 16 Spieler gemeldet hatten. Unter ihnen war auch Gerd Schowalter, der in Kaiserslautem den Akademischen Schachclub gegründet hatte. Er war Junglehrer im Landkreis, schloß sich dem Verein an und wurde bereits ein Jahr später, 1968, in den Vorstand gewählt. Zusammen mit dem l. Vorsitzenden Richard Röger, der aus geschäftlichen und gesundheitlichen Gründen kollegiale Vorstandsarbeit schätzte, leitete er einen neuen Aufschwung im KSV ein. Die Mitgliederzahl wurde ständig gesteigen, und bald spielten wieder zwei, dann auch drei Mannschaften des KSV in der Verbandsrunde mit.

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