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1981 bis 1991

In den frühen achtziger Jahren wurde, wie gesagt, mit 112 Mitgliedern der absolute Höchststand erreicht. Es konnten zeitweilig fünf aktive Mannschaften am Spielbeirieb im Rheinland und im Schachbezirk Rhein-Nahe teilnehmen. Dazu kamen eine Jugend- und eine Schülermannschaft. Das Spiellokal mußte vom "Volkschorheim" verlegt werden in den "Frankfurter Hof", dann aber wieder, ab 1987. ins "Volkschorheim".

Ab 1982 gab es regelmäßige Partnerschaftsbesuche mit den Schachfreunden in Bourg-en-Bresse. Die Freundschaftsspiele wurden jeweils vom KSV gewonnen,  aber die Begegnungen verliefen stets überaus freundschaftlich mit kulturellem Rahmenprogramm.

Dem KSV schlössen sich mit Rainer Hilpert (früher Geinhausen) und Helmut Hürter  (früher Mayen) zwei sehr gute Spitzenkräfte an. Zusammen mit den eigenen Nachwuchsleuien Christoph Lex, Jens Dupont, Wolfgang und Ralf Henning Jung, Hans Werner Ohl, Frank May, Kai Elison u.a. konnten starke Mannschaften gebildet werden. So schaffte es eine zweite Mannschaft. bis  in die II. Rheinlandliga zu klettern, während die l. Mannschaft ihre größten Erfolge feiern konnte. 1985 stieg Bad Kreuznach I in die Rheinland-Pfalz-Liga auf und spielte dort eine recht gute Rolle. Der allergrößte Erfolg war jedoch die Errinung der Pokalmannschaftsmeisterschaft von Rheinland-Pfalz im Jahre 1987. Nach mehrmaligem Vordringen bis ins Halbfinale oder Finale dieser Meisterschaft mit Vierermannschaften gelang der große Wurf mit einem Endspielsieg von 2.5:1,5 Punkten gegen den höherklassigen SK Frankenthal. In der l. Runde auf DSB-Ebene schieden die Kreuznacher unglücklich gegen den mehrmaligen Deutschen Meister SG Porz aus. Die dramatische Begegnung endete im Eintracht-Clubheim mit 1.5:2.5 Punkten für die Gäste aus der Bundesliga.

Ebenfalls im Jahre 1987 organisierten die Kreuznacher Schachfreunde einen Wettkampf gegen den Schachbezirk Rhein-Nahe, dem sie angehörten. An 24 Brettern gelang der Mannschaft des KSV ein unerwarteter Sieg mit 12,5:11,5 Punkten. Bei diesem Freundschaftsspiel konnten die KSV-Spieler den Heimvorteil im "Volkschorheim" nutzen.


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Ein großes Talent war auch Heijo Höfer. Er ist heute Verbandsbürgermeisier in Altenkirchen/Ww  (stand 1996).
An schachlichen Großveranstaltungen gibt es erneut Simultangastspiele von Großmeistern. IGM Vlastimil Hort kommt 1983 und 1988 zu denkwürdigen Anlässen. 1986 folgt IGM Ostojic, 1987 ist IGM Wolfgang Unzicker, der deutsche Altmeister, an der Reihe und 1989 schließlich IGM Lothar Schmid. Die Veranstaltungen erreichen jedoch nicht mehr den hohen Zuschauerbesuch früherer Jahre, obgleich zahlreiche Mitglieder aus den Nachbarvereinen  mit von der Partie sind. Auch die sehr hohe Mitgliederzahl sinkt mehr und mehr und pendelt sich zwischen siebzig und achtzig zahlenden Schachfreunden ein. In den Vorstandsämtern gibt es mehrere Wechsel. von Jahr zu Jahr ändert der Vorstand seine Mitglieder: lediglich Vorsitzender Gerd Schowalter, der zeitweilig manch anderes Vorstandsamt mit betreute,  zeigt Beharrlichkeit. Diese wird aber nicht von allen Schachfreunden ästimiert. Es gibt Vereinswechsel zu den Nachbarvereinen, die sich mehr und mehr zu Konkurrenzvereinen entwickeln. Dies gilt besonders für den SC Feilbingert, der zwar im Unterverband Pfalz spielt, aber auch für die SG Pieroth Burs-Layen, die bald mit dem KSV in der Rheinlandliga anzutreffen ist.
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Gustav Müller (1917-1993). -- Ein nimmermüder Schach -Enthusiast und Förderer. Gezeichnet von Erwin Heeg
In die Siegerlisien der Turniere werden neue Namen eingetragen: Jens Dupont und  Christoph Lex sowie Matthias Seebauer, die aber alle den Verein verlassen. Hans Werner Ohl, Kai Elison, Viktor Wiens und vor allem Frank May bleiben jedoch dem Verein treu. May konnte bereits drei Vereinsmeister- und  zwei Stadtmeistertitel erringen. Außerdem leistet er eine erfolgreiche Jugendarbeit.  Hier sieht er in guter Tradition zu den früher Verantwortlichen für die Jugendschulung wie Hugo Klutz, Gerd Schowalter, Hans Jörg Schloer, Ralf Henning Jung und Wolfgang Jung.

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